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Ambient Medien

Um erfolgreich "offline" zu Werben, braucht es nicht immer Plakate, Anzeigen, Postwürfe oder Broschüren. Ambient Medien werden direkt im Lebensumfeld der Zielgruppe positioniert. Bekanntestes Beispiel sind die Gratispostkarten, die man meist in der Gastronomie findet.

Die am häufigsten verwendete Definition stammt von der w&p Marketing GmbH aus dem Jahre 1999 und lautet:


»Ambient Media sind Medienformate, die im Out-of-Home-Bereich der Zielgruppe planbar konsumiert werden.«


Ambient: Lebensbereiche, in denen die Zielgruppe lebt bzw. die Atmosphäre, die diese Bereiche umgibt. Das umfasst die U-Bahn genauso wie den Supermarkt, die Schule, die Kneipe oder die Reinigung.

Out-of-Home: Der erste Kontakt zwischen Medium und Zielgruppe findet Out-of-Home statt, die eigentliche Wirkung tritt aber zu Hause ein. Ein Beispiel hierfür sind die in Textilreinigungen eingesetzten Kleiderbügel, welche auf unterschiedlichste Art mit Werbung und Warenproben ausgestattet werden können.
Planbar: Eine wichtige Kenngröße stellt die Homogenität der Zielgruppe dar, also der deutlich reduzierte Streuverlust gegenüber anderen Medien. Grundsätzlich ist Ambient Media plan- und wiederholbar.

Beispiele für Ambient-Media-Formate:

  • - Gratispostkarten, die in der Gastronomie ausgelegt werden
  • - Werbung auf Pizzakartons
  • - Zapfpistolen an Tankstellen
  • - Werbung auf Kleiderbügeln von Textilreinigungen
  • - Toilettenplakate, in Sanitärräumen von Kneipen und Diskotheken
  • - Plakate, die in Schulen oder Universitäten installiert sind
  • - Großbildschirme in U-Bahnen (Infoscreens)
  • - mobile Außenwerbeträger
  • - Werbetische in der Gastronomie (Mediatable)
  • - Spind- oder Duschplakate in Fitness-Studios
  • - Werbung in Taxiinnen und -außenräumen

So lassen sich verschiedenste Zielgruppen von Teenager bis Manager gezielt erreichen. Es geht bei Ambient-Media somit nicht um spezifische Formate sondern vielmehr die Positionierung des Werbemediums an den für die Zielgruppe geeigneten Orten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Qualität, nicht auf der Quantität der Kontakte.

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Quellen: W&V, Wikipedia


Printed from: http://blog.roth-und-freunde.com/2010/08/10/ambient-medien/ .
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