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Kleines Lexikon der Onlinewerbung

Ad: Anzeige, Werbung, Werbespot.

Ad Click: Klicken auf ein Werbemittel, wodurch der Nutzer auf die Webpräsenz des Werbetreibenden gelangt. Die Klickrate kann somit ermittelt werden.

Affiliate: Publisher, Sitebetreiber. Affiliates blenden auf ihrer Website Werbung des Merchants ein. Sie erhalten erst eine Provision, wenn der User auf die Werbung klickt UND ein Produkt/Dienstleistung kauft.

Algorithmus: Eine genau definierte, präzise Verarbeitungsvorschrift für Rechner. Bei Suchmaschinen ist der Algorithmus z.B. die Bewertung der Relevanz einer Website, um sie in ein Ranking einordnen zu können.

Audience Research: Reichweite eines Angebotes zu Zielgruppen.

Banner: grafisches Werbemittel auf einer Website, das mit der Internetseite des Werbungtreibenden oder einer LandingPage verknüpft ist. Bannerwerbung wird in Pixel angegeben und ist speziell für den Onlinebereich konzipiert, es können auch Animationen enthalten sein

Bewegtbildwerbung: Werbemittel, was einem TV-Spot ähnelt. Meis ein kurzer Film (zwischen 10 und 30 Sek.), der vor, während oder nach dem eigentlichen Inhalt geschaltet wird. Gut geeignet für Branding-Kampagnen, hat daher ein hohes Potential. Ein Bewegtbild-Spot setzt allerdings einen schnellen Internetzugang und eine hohe Bandbreite/übertragbare Datenrate voraus, damit der Spot schnell aufgebaut werden kann.

Browser: Programme die Internetseiten darstellen. Da es mehrere Browser gibt, müssen Webseiten und Werbung an die verschiedenen Browser angepasst werden. Beispiele: Mozilla Firefox, Internet Explorer, Safari, Opera, Google Chrome

Bruttoreichweite: Die Summe der erzielten Kontakte eines Online-Angebots während eines bestimmten Zeitraums. Die BRW berücksichtigt Doppelt- und Mehrfachkontakte nicht, ist daher ungenauer als die Nettoreichweite, die diese ausklammert. Durch die Nettoreichweite lässt sich die Zahl der erreichten Personen genauer bestimmen.

Call to Action: Elemente in einer Werbung, die zu einer Aktion aufrufen (Website besuchen, Produkt kaufen). Bei dieser Art der Onlinewerbung lässt sich die Zahl der Reaktionen genau messen.

Click Through Rate: Verhältnis der Klicks auf eine Werbung zur Anzahl der Seitenaufrufe der Website.

Conversion Rate: Erfolgskennzahl, welche genau vom Werbungtreibenden definiert wird. Als Conversion (engl. "Umwandlung") kann neben dem Kauf eines Produkts auch das Ausfüllen eines Formulars oder das Anfordern von Informationen gelten.

Cookie: kleine Textdateien, die auf dem Rechner des Nutzers abgelegt werden, wenn dieser eine Website aufruft. Dadurch bleiben Nutzer z.B. in einem Portal oder Mail-Account eingeloggt. Cookies können auch abgelehnt oder gelöscht werden.

Cost per Klick/ Pay per Klick: Preis pro Klick. Bei diesem Abrechnungsverfahren für Onlinewerbung werden die Kosten danach ermittelt, wie oft Nutzer auf ein Werbemittel geklickt haben.

Cost per Lead: Preis pro Kontakt/Adresse. Hierbei wird die Zahl der gewonnenen Kontakte (Leads) vergütet

Cost per Mille: Tausend-Kontakt-Peis. Er zeigt, die hoch die Kosten für 1000 Werbemittelkontakte sind.

Cost per Order/ Pay per Sale: Der User klickt auf ein Werbemittel und kauft anschließend auf der weitergeleiteten Seite, erhält der Webseitenbetreiber (auf dessen Seite das Werbemittel platziert war) eine Provision.

Cross-Channel-Marketing: Einsatz eines Marketingkanals um auf weitere Vertriebswege aufmerksam zu machen.

Crossmedia: Vernetzung von unterschiedlichen Werbekanälen. Kampagneneffizienz wird durch crossmediale Kampagnen erhöht (z.B. Print-Broschüre, TV-Spot, Website, Werbebanner)

Datenschutz: Jeder hinterlässt im Web Spuren. IP-Adresse und Cookies liefern Informationen über besuchte Websites, für den User interessante Produkte, usw. Durch diese indirekt generierten Interessenprofile kann Werbung individueller auf den Nutzer zugeschnitten werden.

Deep-linking: Verlinkung eines Werbemittels mit einer tiefer liegenden Seite als der Homepage. Dadurch muss der Nutzer nicht erst durch mehrere Seiten klicken um zum gewünschten Angebot zu kommen. Deeplinks werden von Suchmaschinen als wertvoller angesehen, als „normale“ Links zu Startseiten.

Domain-Name: Eindeutiger Name einer Website. Viele Nutzer geben zuerst den Firmen- oder Markennamen ein, wenn sie mehr über Unternehmen/Produkt wissen wollen. Daher ist der rechtzeitig gesicherte Domain-Name wertvoll für späteres Marketing.

Double Opt-In: Doppelte Nutzer-Bestätigung um bestimmte Angebote zu erhalten. Unaufgeforderter Versand von Werbung ist nicht erlaubt. Trägt sich ein Kunde z.B. für einen Newsletter ein, erhält er zuerst eine Bestätigungsemail, um seine Email-Adresse zu verifizieren. Sobald er diesen Link angeklickt hat, kommt dies einer Einverständniserklärung zum Newsletter-Erhalt gleich.

Expandable: Onlinewerbemittel, dass sich beim Mouse-over vergrößert und damit die Aufmerksamkeit des Nutzers erhöht.

Frequency Capping: Der Webseitenbetreiber kann dadurch steuern, wie häufig ein Nutzer ein bestimmtes Werbemittel bzw nicht immer das gleiche Motiv sieht.

Geo-Targeting: Werbung kann nach Region oder Bundesland geschaltet werden, dies ist z.B. gut geeignet für standortbezogene Kampagnen. Jeder Nutzer besitzt eine IP-Adresse, die über Standort usw. informiert.

Interstitial: Unterbrecherwerbung. Bevor der Nutzer zu der von ihm aufgerufenen Website gelangt, schiebt sich ein Werbemotiv über den ganzen Bildschirm, das weggeklickt werden muss oder was von allein verschwindet. Wird oft als sehr störend empfunden, daher nicht für jeden geeignet.

IP-Adresse: Sobald man auf einem Rechner ins Internet geht, vergibt der Provider eine temporäre IP-Adresse (IP = Internet Protocol), eine Art Anschlussnummer.

Keyword Advertising: Schlüssewort-basierte Werbung. Der Werbungtreibene bestimmt Schlüssewörter (Keywords), die sein Produkt/Unternehmen verkörpern. Passt ein Wort zum eingegebenen Suchbegriff, erscheint eine entsprechende Textanzeige oder Banneranzeige auf der Suchmaschinenseite.

Klickrate: Anhand dieser Rate kann man ermitteln, wie erfolgreich eine Onlinewerbemittel ist. Berechnet wird dies so: Zahl der Werbemittelkontakte geteilt durch die Zahl der Klicks auf ein Werbemittel. Z.B.: Wurde ein Werbemittel 1000x gezeigt und 3 Nutzer haben darauf geklickt, beträgt die Rate 0,3%. Je höher die Klickrate desto erfolgreicher ist das Werbemittel.

Landing-Page: Seite, auf die ein Nutzer gelangt, wenn er auf ein Werbemittel klickt. Je besser diese gestaltet ist, desto stärker steigt die Chance, dass der User weitere Aktionen ausführt (kaufen, Newsletter abonnieren, Gewinnspielteilnahme).

Lead: Kontaktdaten eines möglichen Kunden

Long Tail: Eine Vielzahl kleinerer, reichweitenärmerer Websites, die durch gemeinsame Vermarktung eine größere Reichweite erlangen.

Merchant: Händler, Werbetreibender. Merchants bewerben ihre Produkte/Dienstleistungen auf den Webseiten der Affiliates. Dafür zahlen die Merchants eine Provision an die Affiliates (Affiliate-Marketing-Vertrag).

Microsite: Teil eines größeren Webangebots, dessen Inhalt auf einen bestimmten Bereich zugeschnitten ist.

Mobile Advertising: Werbung auf mobilen Endgeräten (z.B. das iPhone). Ein Trend im Onlinemarketing, da die mobile Webnutzung steigt.

Opt-In: Ein Verfahren des Permission Marketings indem der Nutzer sein Einverständnis erklärt, dass er Werbemails/Newsletter empfangen will. Es sollte allerdings sichergestellt werden, dass Nutzer & Inhaber der Email-Adresse die gleiche Person sind. Dies wird durch das Double Opt-In sichergestellt (Aktivierung/Freischaltung der Email-Adresse).

Pay per Action: Werbekunden zahlen nur, wenn der Nutzer eine bestimmte Aktion ausgeführt hat (Registrierung auf einer Seite etc.)

Permission Marketing: Kundengewinnung und –pflege durch den Versand von Werbung (in Form von Emails, Newslettern), die nur mit Einwilligung des Verbrauchers versendet werden dürfen (Registrierung ist eine Form der Einwilligung).

Publisher: Websitebetreiber. Wird auch als Synonym für Affiliate verwendet, wenn sie auf ihrer Website Werbemittel zur Verfügung stellen und daraus Einkünfte erzielen.

Reichweite: Zahl individueller Nutzer, die eine Website in einem bestimmten Zeitraum ein-/mehrmals gesehen haben.

Retargeting: Nutzer, die ein Angebot schonmal besucht haben, werden wiedererkannt.

Rich Media: Werbemittel in die Audio- und Videodaten eingebunden sind (z.B. Flashfilme)

Search Engine Marketing: Suchmaschinenmarketing. Werbung mit bezahlten Textanzeigen in den Ergebnislisten von Suchmaschinen.

Search Engine Optimization: Suchmaschinenoptimierung. Verbessern von Websiten, damit sie in den Ergebnislisten der Suchmaschine so weit vorne wie möglich stehen (ideal: auf der ersten Seite).

Social Bookmarking: Austauschen von Informationen und Diskutieren über diverse Internetseiten durch User eine Online-Community.

Social Media: Sammelbegriff für Onlineplattformen, bei denen die Nutzer selbst im Web aktiv werden und mit anderen in Kontakt treten. Dazu zählen: Facebook, StudiVZ, Xing, Twitter, Wer-kennt-wen und jede Form von Blogs. Werbe-Aktivitäten, die auf diesen Plattformen geschaltet werden, nennt man Social Media Marketing. Dies umfasst neben einer Online-Anzeige auch Fanpages, Spiele (die die eigenen Kontakte zum Mitmachen einladen) und Kampagnen um den Nutzer selbst zum Botschafter der Marke zu machen.

Suchwort-Targeting: Werbeinhalt wird an die eingegebenen Suchbegriffe angepasst.

Target Audience: Zielgruppe. Gruppe von Konsumenten, die eine Werbekampagne erreichen will.

Targeting: zielgruppenorientierte Auslieferung von Onlinewerbung, um Streuverluste im Web zu reduzieren.

Technisches Targeting: Werbemittel werden an technische Voraussetzungen der Nutzerseite angepasst (ISDN-DSL, Browsertyp, Bildschirmauflösung)

Traffic: Nachfrage nach einem Online-Angebot. Je mehr Traffic auf der Website, desto besser.

Vertical: Werbeangebot an eine genau definierte Zielgruppe (Müttel, Hundehalter, Segler).


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